Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik

Bilder

Beschreibung

Kurzbeschreibung: 

Schön restaurierte und malerisch gelegene Schlossanlage. An einer Seite um ein modernes Gebäude erweitert, das der heutigen Nutzung als Leibnitz-Zentrum für Informatik dient, den historischen Gebäudeteil aber nicht beeinträchtigt. Die Geschichte von Schloss Dagstuhl beginnt mit dem Ritter Boemund von Saarbrücken, der die Burg Dagstuhl im Jahr 1290 auf dem Schlossberg erbaut hat. Um 1720 haben die Franzosen die Burg Dagstuhl, wie auch alle anderen Burgen im Rheinland, an der Mosel und an der Saar, zerstört. Im Jahr 1760 wurde Schloss Dagstuhl vom Grafen Joseph Anton von Oettingen-Sötern aus den Trümmern der Burg Dagstuhl erbaut. Zunächst entstand das anfänglich siebenachsige Herrenhaus, 1763 kam die Barock-Kapelle dazu. 1774/75 wurden drei zusätzliche Fensterachsen und eine weitere Tür hinzugefügt und die Lücke zwischen der Kapelle und dem erweiterten Herrenhaus durch ein Mehrzweckgebäude geschlossen. In den Jahren 1905/06 erweitern die späteren Besitzer de Lasalle von Louisenthal das Schloss. Das Mehrzweckgebäude wurde im neugotischen Stil umgebaut und erhielt zusätzlich einen Turm. Die angrenzende Kapelle wurde ebenfalls verändert und erhielt eine Empore. Auch die Gruft neben der Kapelle wurde umgestaltet und mit einem Aufbau versehen, der später den von der Malergräfin Octavie de Lasalle (1811-1890) geschaffenen Kreuzweg aufnimmt. Den neu angelegten Schlosshof bewacht seither ein steinerner Löwe. Die Familie Lasalle von Louisenthal lebte auf Schloss Dagstuhl bis 1959, danach wurde es in ein kirchliches Altenheim umgewandelt. 1989 ging das Schloss in Besitz des Saarlandes über, das im Jahr 1990 das Leibniz-Zentrum für Informatik (LZI) einrichtete. Mehr zu Schloss Dagstuhl und der Geschichte unter http://www.dagstuhl.de/fileadmin/redaktion/Geschichte/HistorischerRundga...

drehrelevante Fakten

Öffnungszeiten: 
8-18 Uhr
Nutzung: 
Internationales Begegnungszentrum für die Informatik
Zustand: 
Sehr gut
Innenarchitektur: 
Es gibt noch einige historische Räume, wie den Wappensaal und das Musikzimmer.
Geräuschesituation: 
Ruhig
Umgebung: 
Abseits jeglichen Trubels. Wald und Wiesengelände in der Umgebung. Die Stadt Wadern mit Infrastruktur ist fußläufig zu erreichen.
Aufzüge: 
Ja
räumliche Einschränkungen: 
Nach Absprache
zeitliche Einschränkungen: 
Nach Absprache
Catering: 
In Wadern
zusätzliche Räumlichkeiten: 
Nein

Anbindung

Auto: 
weitere Informationen auf der Webseite: http://www.dagstuhl.de/ueber-dagstuhl/anreise/
Bahn: 
Weitere Informationen auf der Webseite: http://www.dagstuhl.de/ueber-dagstuhl/anreise/

Versorgung

Sanitäre Anlagen: 
Ja
Parkflächen: 
Vorhanden
Stromversorgung: 
Ja
Wasserversorgung: 
Ja

Kontakt

Steffen Conrad
Karte: