Saarbrücken

Die aus rotem Sandstein gebaute Stiftskirche St. Arnual ist einer der wenigen Hochgotikbauten im Saarland. Der Bau der dreischiffigen Basilika dauerte von etwa 1315 bis 1390.

Im Herzen von Saarbrücken gelegen, wurde zwischen 1754 und 1763 die Basilika St. Johann erbaut. Prinz William Henry, der das für den Bau der Basilika notwendige Holz lieferte, wählte Friedrich Joachim Stengel als Architekten für das Projekt.

Die katholische Kirche St. Michael wurde 1923/24 errichtet. Der eigenwillige Baustil der Kirche verschleiert ein wenig ihr Alter. Sie wirkt älter als sie ist.

Die neogotische Johanneskirche wurde 1894-1898 als zweite evangelische Kirche in der Saarbrücker Innenstadt gebaut. Entworfen wurde sie vom St. Johanner Architekten Heinrich Güth.

Die Ludwigskirche und der Ludwigsplatz wurden von 1762 bis 1775 von Friedrich Joachim Stengel erbaut. Der Platz wurde im Zuge der Stadterweiterung geschaffen.

Der Israelitische Friedhof liegt im Südwesten der Stadt Saarbrücken, südlich des Grenzübergangs Neue Bremm. Der landschaftlich reizvoll gelegene Friedhof wurde 1920 angelegt.

1883 angelegt und 1917 wieder geschlossen, hatte der Friedhof St. Johann keine sehr lange Lebensdauer.

Der Bunker 316 am Halberg in Saarbrücken ist Teil der letzten vollständig erhaltenen Stellung des Westwalls. Der Regelbau Nr. 108b MG-Schartenstand mit MG Kasematte, flankierender Anlage und Sehrohr wurde insgesamt 226 mal gebaut, davon 161 Anlagen im Saarland.

Die Kasematten wurden vor rund 500 Jahren zum Schutz der Burg und des Saarbrücker Schlosses gebaut.

In der Mithrashöhle wurde in römischer Zeit der Kult des persischen Lichtgottes Mithras zelebriert. Im Mittelalter diente sie als Wallfahrtsklause.

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